Was ist Konfigurationsmanagement?

Software - vom Betriebssytem bis hinauf zu Applikationenen - muss in einem konsistenten Zustand gehalten werden. Geschieht dies nicht durch manuelle Eingriffe, sondern automatisiert über Software-Tools, so spricht man von Konfigurationsmanagement.

Beispiele für SOLL-Zustände, die über Konfigurationsmanagement definierbar sind:

  • Installation eines Webservers
  • Bereitstellen eines Shares als Mountpunkt
  • Anlegen eines Users
  • Installation u. Konfiguration einer Datenbank
  • usw.

Gründe für Konfigurationsmanagement

Alle IT-Umgebungen verändern sich - und tendenziell wachsen auch alle. Mit zunehmender Größe steigt der Aufwand, diese manuell in Schuss zu halten, exponentiell an. Damit wiederum geht ein ein immer höheres Risiko einher, dass menschliche Fehler großen Schaden anrichten.

Konfigurationsmanagement-Lösungen kapseln Konfigurationsschritte (“Playbooks”) und machen sie zu immer immer wieder ausführbaren Bausteinen. Das Paradigma der Idempotenz garantiert dabei, dass auch die wiederholte Ausführung solcher Konfigurations-Bausteine stets das gleiche Ergebnis zur Folge hat.

Mehrwert durch Konfigurationsmanagement

IT-Ausfälle kosten Zeit und Geld. Nicht selten sind diese menschlich verursacht, weil

  1. einem Mitarbeiter wichtige Informationen gefehlt haben
  2. aufgrund der Fülle an Konfigurationsschritten wichtige Teilschritte vergessen/falsch gemacht wurden.

Konfigurationsmanagement bildet idealerweise lückenlos kleine und große Konfigurationsschritte ab und liefert somit quasi im “Vorbeigehen” eine Dokumentation dieser Workflows.

Sichern Sie die Performance, Konsistenz und Compliance Ihrer Business-Applikationen durch eine einheitliche Konfiguration Ihrer Systeme.